Sender bekommt seine (letzte) Chance

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Mehrheit im Gemeinderat will die Möglichkeit eines Erwerbs des SWR-Areals durch die Stadt noch nicht zu den Akten legen

5. November 2013: Der kleine Bruder des großen Sendermasts ist gefallen. Ob dem 143 Meter höheren Pendant in absehbarer Zeit dasselbe Schicksal droht, hängt vom Engagement der Stadt ab.Foto: Archiv

5. November 2013: Der kleine Bruder des großen Sendermasts ist gefallen. Ob dem 143 Meter höheren Pendant in absehbarer Zeit dasselbe Schicksal droht, hängt vom Engagement der Stadt ab.Foto: Archiv

Mühlacker. Im Vorfeld der mutmaßlich entscheidenden Sitzung, was einen letzten Rettungsanker für das schwankende Wahrzeichen betrifft, hatten sich am Dienstag die Ereignisse überschlagen. Erst war bei Stadtrat Günter Bächle eine E-Mail von Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut zum Thema eingegangen, dann hatte sich aus dem Gemeinderat heraus ein fraktionsübergreifendes Bündnis formiert und seine Bereitschaft signalisiert, das Sendergelände zu übernehmen – vorausgesetzt, die offenen Fragen zu den Sanierungs- und Folgekosten werden geklärt und die finanziellen und sicherheitstechnischen Risiken eines Sender-Erhalts sind für die Stadt überschaubar und tragbar.

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