Schwimmunterricht kommt zu kurz

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Enzkreis (pm). An jeder vierten Grundschule findet kein Schwimmunterricht statt – so lautet das Ergebnis einer Umfrage des Kultusministeriums, an der von den 44 Grundschulen im Enzkreis 43 teilgenommen haben. Nur 29 von ihnen bieten Schwimmunterricht an. „Das sind zu wenig! Es kann nicht sein, dass Kinder heute nicht mehr schwimmen lernen“, moniert der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born, der auch den Enzkreis betreut. Die Basisstufe der Schwimmfähigkeit erreichen am Ende der Grundschulzeit gerade mal 78,9 Prozent der Kinder im Enzkreis, obwohl diese im Bildungsplan klar als Lernziel formuliert ist. Auch der SPD-Kreisvorsitzende Paul Renner sieht Handlungsbedarf: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass alle Kinder richtig schwimmen können, und dafür brauchen wir mehr Schwimmbäder.“ Auch die Transferzeiten zwischen Schulort und Schwimmbad seien oft zu lang. Sie würden bis zu 60 Minuten betragen, was letztendlich von der effektiven Zeit der Kinder im Wasser abgehe.

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