Schweickert reagiert auf das Ministerium

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Enzkreis (pm). In einer Mitteilung wehrt sich der FDP-Landtagsabgeordnete Professor Dr. Erik Schweickert gegen Vorwürfe aus dem baden-württembergischen Verkehrsministerium, er sei schlecht informiert, weil er die Ersatzfahrpläne für die Zeit der Sanierung der Schnellbahntrasse nicht kenne. „Anscheinend kenne ich die Fahrpläne besser als das Verkehrsministerium selbst“, ließ Schweickert verlauten.

Schon im Juni habe er eine erste konkrete Anfrage an das Verkehrsministerium gerichtet und keine klare Aussage zu den Auswirkungen der Arbeiten auf den Schienenverkehr erhalten. Zuletzt habe Ministerialdirektor Uwe Lahl, der ihm zuletzt Unkenntnis unterstellt habe, am 14. November einräumen müssen, die Planungen für einen unterstützenden Schienenersatzverkehr seien noch nicht abgeschlossen, erinnert Schweickert. „Seitdem hat sich offensichtlich nichts getan, sonst hätten vonseiten des Verkehrsministeriums ja Informationen über den Schienenersatzverkehr geliefert werden können“, spielt der Enzkreis-Abgeordnete den Ball zurück. Derzeit seien auf der Homepage der DB nur Fahrplantabellen zu finden, die beispielsweise für die Verbindung zwischen Illingen und Bretten den Zeitraum der Streckensperrung zwischen dem 11. April und dem 13. Juni 2020 vollkommen außer Acht ließen. Schweickert: „Herr Lahl darf mir gerne einmal zeigen, wo ich als Illinger Pendler, der in diese Richtung muss, eine Fahrplantabelle herbekomme, die für diesen Zeitraum der Streckensperrung gilt.“

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