Schwarzarbeit für Niedriglohn

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Sonnenstudio-Inhaber soll rund 400000 Euro Sozialversicherungsbeiträge unterschlagen haben

Im Prozess gegen den Besitzer einer Sonnenstudio-Kette, der über 400000 Euro Sozialversicherungsbeiträge unterschlagen haben soll, griff das Schöffengericht am Mittwoch zum Taschenrechner. Möglicherweise ist die Schadenshöhe deutlich zu hoch angesetzt.

Enzkreis/Pforzheim. Ab September 2006 soll der Angeklagte über zwei Jahre einen Teil der Löhne bar an seine Mitarbeiter ausgezahlt und so Sozialversicherungsbeiträge an rund 20 betroffenen Krankenkassen und der Rentenversicherung vorbeigeschleust haben. Mehrere Hunderttausend Euro soll der Unternehmer mit seinem Lohntüten-System erwirtschaftet haben, so der Vorwurf von Staatsanwältin Friederike Bauer, basierend auf Berechnungen des Hauptzollamts und der Rentenversicherung.

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