Schock in der Schlusssekunde

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Handballer der TGS Pforzheim verlieren unglücklich gegen die SG Köndringen/Teningen 23:24 (15:11)

Frust bei den Handballern der TGS: Der Drittligist aus Pforzheim hat ein verrücktes Spiel überraschend verloren.

Pforzheim (pm). Eisiger hätte die Dusche wohl kaum sein können. Mit 15:11-Toren lag die TGS Pforzheim im Duell gegen die SG Köndringen/Teningen zur Pause klar vorn, und bei der 23:20-Führung sechs Minuten vor Abpfiff schien die Pforzheimer Welt noch in Ordnung. Doch plötzlich traf die Mannschaft vom Pforzheimer Wartberg überhaupt nicht mehr ins Viereck. Der Favorit stolperte über die als Punktelieferanten angereisten Südbadener. Der Gegner aus dem Breisgau traf in der entscheidenden Schlussphase viermal ins Tor, in der letzten Spielsekunde markierte Felix Gäßler den 24:23-Siegtreffer. Damit stecken die Pforzheimer urplötzlich im Abstiegssumpf. Das ist besonders brisant, weil die beiden letzten Gegner der Vorrunde stark sind. Eigentlich hatten die Pforzheimer die Begegnung im Griff gehabt. Doch anstatt einer Jubelfeier sah man nach dem Spielende hängende Köpfe. Die Turngesellen haben am nächsten Wochenende spielfrei. Es bleibt also genug Zeit, um den Schock zu verarbeiten. Bei allem Ärger über den Spielverlust sollte man das Positive nicht vergessen: Christoph Baumann, der aus der Südbadischen Verbandsliga zu den „Roten“ kam, entwickelt sich immer mehr zu einem Pluspunkt im Spiel der Pforzheimer.

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