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Knittlinger Gemeinderat bringt Verlegung von Kabeln auf den Weg

Knittlingen. Was lange währt, wird endlich gut, und das könnte auch für die scheinbar unendliche Geschichte in Sachen Breitbandversorgung in Knittlingen und Freudenstein-Hohenklingen gelten. Der Knittlinger Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Dienstagabend den Zweckverband beauftragt, die Verlegung von Kabeln zu vergeben. Die Kosten hierfür belaufen sich für Teile des Stadtgebietes auf rund 195000 Euro. Davon muss die Stadt Knittlingen etwa 113000 Euro aufbringen, den Rest bezahlt der Zweckverband.

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Eine der Stolperfallen in Hohenklingen. Foto: Haller

Ursprünglich, und so war auch der ersten Gemeinderatsvorlage zu entnehmen, wollte die Stadt nicht mehr länger zuwarten und hatte im Zusammenhang mit ohnehin laufenden Tiefbauarbeiten der Telekom den Einbau von Leerrohren vorgesehen. Dies hätte rund 190000 Euro gekostet. Schon im Vorfeld war die Verwaltung beim Zweckverband wegen der eventuellen Gewährung eines Zuschusses für diese Maßnahme vorstellig geworden, zumal dies auch im Vorgriff auf die spätere Vergabe durch den Verband geschehen wäre. Doch dann hat die Angelegenheit eine Eigendynamik entwickelt. „Der Zweckverband hat uns jetzt, bedingt durch den Zuschussantrag, quasi überholt“, so Bauamtsleiter Volker Just. Denn der Verband wollte den Auftrag ausdrücklich selbst vergeben.

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