Schlittenfahren im Mai

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Sportliche Knittlinger nutzen Feiertag mal anders

Knittlingen (pm). Im Winter 2012/2013 hatten einige Knittlinger schon versucht, eine Schlittenbahn zu eröffnen. „Leider war das Establishment zu dieser (Schlitten)bahnbrechenden Geschäftsidee im Römerweg noch nicht bereit“, heißt es in einer Mitteilung, die unsere Zeitung nach dem Maifeiertag erreichte. Nichtsdestotrotz habe eine Handvoll unbeugsamer Knittlinger nicht aufgegeben.

Kasse der „Rodelbahn“.

Kasse der „Rodelbahn“. Foto: privat

Die Mitglieder des kompletten Dorfältestenrats hätten sich als Sponsoren, Gönner und Förderer für das Projekt „Schlittenbahn Purzelbaum“ zusammengefunden. Nicht ganz uneigennützig, wurde doch die aus sicherheitstechnischen Gründen geforderte Schutzbande mit Werbung finanziert. Am 1. Mai wurde der Schlittenspaß in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen – blaue und rote Abfahrten standen zur Wahl – eröffnet. „Leider machte auch hier der ,Totale Überwachungs Verein‘ Vorschriften, weshalb die Schlittenbahn auf eine maximale Körpergröße von zwei Metern begrenzt wurde“, teilen die Organisatoren mit. Bei einer guten Frequentierung, der aus namensrechtlichen Gründen nicht genannten „Hoppelbahn“ planten die Organisatoren eine Erweiterung im nächsten Jahr mit einer Flutlichtanlage, heißt es in der humorvoll verfassten Mitteilung weiter. Die gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel begünstige die exponierte Lage der Schlittenbahn. Die Entfernung zur nächsten Bushaltestelle betrage nur circa 100 Meter. Parkplätze befänden sich direkt an der Talstation der Schlittenbahn. Weitere 80 P+R-Stellplätze würden demnächst mit Eröffnung des „Hans-Peter-Tisch-Parkdecks“ geschaffen, das sich nur zwei Haltestellen entfernt befinde.

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