Schandfleck

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Zu „MWK-Areal: Gibt es bald einen Verkauf ?“ vom 23. Mai:Bürgermeister Felchle erklärte schon vor vielen Jahren, es sei nicht Aufgabe der öffentlichen Hand, Umweltschäden, die Privateigentümer verursacht hätten, mit Steuergeldern zu beheben. Dieser – für einen CDU-Bürgermeister fast schon sozialistischen – Ansicht konnte man vorbehaltslos zustimmen. Nur hatte sich der Verursacher der Umweltschäden auf dem Gelände der Gießerei Schenk durch Insolvenz aus dem Staub gemacht, und der Insolvenzverwalter konnte und wollte wohl aus der Insolvenzmasse die erforderliche Bodensanierung nicht durchführen. Stattdessen setzte man alles auf einen Verkauf des Werksgeländes an einen Privatinvestor, der den Abriss der alten Fabrikgebäude und die Sanierung der belasteten Böden durchführen sollte. Und darauf wartet Maulbronn jetzt seit elf Jahren und hat einen Schandfleck mitten in der Stadt.

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