Schadsoftware: Stadt schwer erreichbar
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Mühlacker (pm). Die Stadtverwaltung Mühlacker ist weiterhin nur eingeschränkt erreichbar und kann ihre Dienstleistungen nicht in vollem Umfang anbieten. Grund hierfür ist nach wie vor der Befall der städtischen EDV mit Schadsoftware. An der Lösung des Problems werde mit Hochdruck gearbeitet, jedoch sei ein „Normalbetrieb“ frühestens Anfang nächster Woche in Sicht, heißt es aus dem Rathaus.
Das städtische EDV-System wurde von Computer-Trojanern befallen. Um Datenverlusten vorzubeugen, wurde der Internetzugang gesperrt. Aus diesem Grund könnten von der Verwaltung keine E-Mails versendet und empfangen werden. Darüber hinaus hätten Mitarbeiter nur einen äußerst eingeschränkten Zugriff auf die städtische Internetseite, weshalb keinerlei Online-Dienstleistungen möglich seien. Die Erreichbarkeit der Webseite der Stadt sowie der städtischen Facebook-Seite vonseiten der Bürgerschaft sei aber gegeben, wodurch zumindest aktuelle Meldungen veröffentlicht und abgerufen werden könnten. Zeitweise komme es sogar zu Ausfällen von Computer-Arbeitsplätzen, was den hausinternen Informationsaustausch erschwere. Die Dienstleistungen des Einwohnermeldeamtes wie beispielsweise das Ausstellen von Ausweisen und Pässen seien grundsätzlich möglich, jedoch müssten Bürgerinnen und Bürger mit längeren Wartezeiten rechnen.
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