Rülke greift Mast für Auftritt bei Protestaktion an

Enzkreis

SPD-Politikerin kontert die Kritik ebenso wie der Landtagskandidat

Mühlacker/Enzkreis (pm). Beim Automobilzulieferer Mahle Behr in Mühlacker sind Arbeitsplätze in Gefahr, gegen einen drohenden Stellenabbau wurde am Dienstag demonstriert (wir berichteten). Im Nachgang beharken sich Politiker aus der Region. Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag und Pforzheimer Abgeordnete Dr. Hans-Ulrich Rülke hat den Auftritt der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast bei der Kundgebung als den „Gipfel der Scheinheiligkeit“ bezeichnet. Wer auf politischer Ebene einen Kulturkampf gegen den Verbrenner führe, könne sich nicht anschließend zum Retter der Arbeitsplätze aufschwingen. Anders als die SPD kämpfe die FDP für den Erhalt des Verbrennungsmotors. Auf Basis des Diesel der Euro-Norm-6d oder auf Basis synthetischer Kraftstoffe oder der Brennstoffzelle habe der Verbrenner und hätten damit auch die Arbeitsplätze bei Mahle Behr eine Zukunft. All dies wolle die SPD aber nicht, so Rülke. Es sei die SPD-Führung gewesen, die Kaufprämien für Verbrenner in der Corona-Krise verhindert habe. Rülke wörtlich: „Es ist eine unglaubliche Dreistigkeit von Frau Mast, vor diesem Hintergrund noch nach Mühlacker zu gehen und gegen den Arbeitsplatzabbau beim Mahle-Konzern zu demonstrieren.“

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