Rote Karte gibt dem Derby die Richtung
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Spiel des Tages: Platzverweis bringt Ölbronn-Dürrn gegen Tabellenführer Knittlingen endgültig auf die Verliererstraße
Durch einen 5:1-Erfolg bei der SG Ölbronn-Dürrn behauptet der FV Knittlingen seinen Vier-Punkte-Vorsprung in der Kreisklasse A1. Für die Gastgeber ist dies bereits die fünfte Niederlage in dieser Saison, die Mannschaft von Trainer Gero Italiano hängt weiterhin mit nur 13 Punkten auf Rang zwölf fest.
Chance zum Ausgleich für Ölbronn-Dürrn: der satte Vollspannschuss von Kevin Rizza, da bleibt FVK-Kapitän Alexander Genthner lieber weg. Doch stattdessen fällt im direkten Gegenzug das 0:2. Foto: Eigner
Ölbronn-Dürrn. Zwei Knackpunkte hat dieses Spiel, beide kurz vor der Pause. Der eine ist das 1:3 von Jeff Reichstetter, dem allerdings eine abseitsverdächtige Situation vorausgegangen ist (43.). Und zwei Minuten später das beidbeinige Einsteigen von Holger Schneider gegen Maximilian Herczog an der Seitenlinie, für das Schiedsrichter Thomas Martin Rot zückt. „Wir gerade den Anschluss erzielt, da fällt das 1:3. Und dann zu zehnt wurde es natürlich ganz schwer“, ärgert sich SG-Trainer Italiano, obwohl er zugibt: „Knittlingen war einfach besser. Die haben ihre Chancen genutzt.“ Anders als die Heimelf, die in der Anfangsviertelstunde zwei dicke Chancen zur Führung vergeben hat. Vor allem Lars Kolzewski wird sich die Haare raufen, dass er den Ball in der ersten Spielminute aus kürzester Distanz am Tor vorbeigeschoben hat.
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