Rot
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Mühlacker (pm). Am Montagabend leuchteten in vielen Städten Gebäude, Bauwerke und Eventlocations in Rot auf. Auch Mühlacker bot Hingucker, die allerdings auch zum Nachdenken anregen sollten. Mit der bundesweiten Aktion „Night of Light“, an der laut Mitteilungen bundesweit über 3000 Unternehmen teilnahmen, wollte die Event-Branche auf sich aufmerksam machen, da sie zu den großen Leidtragenden der Corona-Krise gehöre. Hintergrund der Aktion ist das angeordnete und mittlerweile bereits bis Oktober verlängerte Verbot von Großveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie. Mit dem Beleuchten der Außenmauern der Ruine Löffelstelz wollte die Vhs Mühlacker als Organisatorin des Kulturprogramms der Stadt auf die angespannte Lage in der Veranstaltungsbranche hinweisen. Es solle ein leuchtendes Mahnmal und ein flammender Appell zur Rettung eines Wirtschaftszweigs geleistet werden, der echte Hilfe benötige, hieß es im Vorfeld. Ziel sei es, einen verantwortungsvollen Weg aus der Krise zu finden. Den kommerziellen Aspekt hatten die technikaffinen jungen Leute aus der Pauluskirchengemeinde nicht vor Augen, die sich mit dem Anstrahlen der Pauluskirche an der Aktion beteiligten. Sie zeigten viel mehr auf, dass auch im Gotteshaus Kulturveranstaltungen stattfinden wie etwa der bei freiem Eintritt durchgeführte Orgelsommer. Auch hierauf müssen Künstler und Kunstfreunde derzeit verzichten.
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