Rostige Spieler vor dem Bundesliga-Spitzenspiel
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Rugby: Kantersieg im Test gegen österreichische Nationalmannschaft überzeugt Pforzheimer Trainer John Willis nicht rundum
Pforzheim (pm). John Willis sieht dem dem morgigen Topspiel der Rugby-Bundesliga gegen den Heidelberger etwas bange entgegen. „Hier und da scheint der eine oder andere Spieler in der Winterpause ein bisschen Rost angesetzt zu haben“, sagt der Trainer des TV Pforzheim nach dem jüngsten Testspiel, obwohl sein Team die Nationalmannschaft Österreichs mit 38:0 abfertigte und dazu noch nicht einmal in Bestbesetzung angetreten war. Vier Stammspieler waren zu einem Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft berufen worden.
Es war zwar nur ein Testspiel nach einem gemeinsamen Trainingslager in Pforzheim, doch weder die österreichische Nationalmannschaft noch der TV Pforzheim wollten etwas verschenken, und so wurde die historische Begegnung auf dem Rugbyplatz in Eutingen so hart, aber fair geführt. Im Zentrum des Interesses stand Lofty Stevenson, der Pforzheim 2012 zur deutschen Vizemeisterschaft im 15er- und zum Meistertitel im Siebener-Rugby geführt hat. Nun trainiert er Österreichs Nationalteam, wo langfristige Basisarbeit gefordert ist. Die Rugby-Bundesliga dort besteht aus fünf Vereinen, davon drei aus Wien und einer aus Slowenien. Da kann Hilfe von einem deutschen Meisterschaftsfavoriten nicht schaden, dachte sich Stevenson und verordnete seinem Nationalteam ein Trainingslager in Pforzheim, an dem auch Drittligist BSC Offenbach teilnahm. Eutingens Ortsvorsteher Helge Huthmacher freute sich über das internationale Match im Enztal und ließ das komplette österreichische Team ins Gästebuch von Eutingen signieren.
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