Roller auf Slicks am schnellsten
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Leonberg (pm). Beim Automobilslalom auf dem ADAC-Verkehrsübungsplatz Solitude im Leonberger Mahdental hat Udo Roller vom RKV Lomersheim einen sicheren und verdienten Sieg in seiner Klasse F10 gefeiert. Damit zahlte sich aus, dass er wenige Tage zuvor noch einen neuen Satz Slicks für seine 16-ZollFelgen gekauft hatte. „Mit meinen Semi-Slicks hatte ich bei den letzten DMSB-Slaloms immer das Nachsehen gegen die Slicks der anderen, auch wenn ich letztlich immer dicht am Sieger dran war“, sagte der RKV-Fahrer, der bis dato noch nie auf profillosen Reifen gestartet war. Die stärksten Fahrzeuge der Gruppe G hatten bereits Zeiten um 1:50 Minute vorgelegt, und Roller legte auf Anhieb 1:50:53 auf den Asphalt und war von den Slicks begeistert. „Die Reifen sind der Hammer – da rutscht nichts, obwohl ich mit Vollgas um die Ecken geflogen bin.“
Kaum ausgestiegen wurde Roller jedoch zunächst auf die Rauchbildung seines BMW kurz von dem Ziel angesprochen, doch er konnte Entwarnung geben, er hatte lediglich etwas zu viel Öl nachgefüllt, das über den Auspuff wieder verbrannte. Im ersten Lauf blieb die Uhr bei 1:50:17 Minute stehen, Udo Roller lag damit deutlich in Führung. „Jetzt will ich doch wissen, ob ich die 1:50 knacken kann,“ sagte er augenzwinkernd und erreichte im zweiten Lauf trotz zwei etwas zu späten Bremsungen die Zielflagge nach 1:48:95 Minute und nahm seinem nächsten Verfolger mehr als zwei Sekunden ab. Erst nach Abschluss der Gruppe H zeigte sich, wie wichtig der Sieg für die Württembergische Slalom-Meisterschaft war. Alle anderen Anwärter konnten nicht so gut punkten, wodurch der Lomersheimer nun die allerbesten Karten im Kampf um den Titel hat. Die Entscheidung fällt im letzten Lauf Mitte September erneut an der Solitude.
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