Rocklegende

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Remchingen (rt). Bei Sweet verhält es sich ein wenig so wie bei Süßstoff und Zucker: Alles ist „sweet“, aber doch nicht das Gleiche. Dementsprechend gilt das Motto der „Sweet – Still got the Rock Tour 2019“, die am Mittwoch in der ausverkauften Kulturhalle in Remchingen Station machte, auch nur bedingt. „Mehr als 50 Jahre auf der Bühne und kein bisschen müde“ trifft tatsächlich nur noch auf ein Bandmitglied zu.

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Wer gekommen war, um ein Rockkonzert zu erleben, bei dem der Beat in die Glieder fährt, unablässig daran reißt und einen zum Tanzen förmlich zwingt, ist keinesfalls enttäuscht nach Hause gegangen. Männer jenseits der 60 lagen sich tanzend in den Armen und rockten, als gebe es kein Morgen. Ebenfalls nicht unglücklich den Heimweg antreten hat, wer gekommen war, um den inzwischen 70-jährigen Andy Scott (im Bild li.) als einziges verbliebenes Gründungsmitglied noch einmal live zu erleben. Gleichzeitig musste sich der Fan jedoch mit dem Gedanken anfreunden, dass die fünf Musiker auf der Bühne eben nicht mehr „The Sweet“ aus den 1970ern sind, welche regelmäßig mit Hits wie „The Ballroom Blitz“, „Fox On The Run“ oder „Love Is Like Oxygen“, die im Programm des Abends natürlich nicht fehlen durften, die Charts stürmten. Brian Conolly, der erste Sänger der Band, verließ diese bereits 1979 und starb 1997. Anfang der 80er Jahre veröffentlichte die Band noch zwei Alben, welche es aber nicht mehr in die Charts schafften. 1981 verließ dann Bassist Steve Priest die Band, 1991 folgte der Schlagzeuger Mick Tucker, der 2002 just in jenem Jahr verstarb als das bisher letzte „Sweet“-Album erschien. Foto: Teeger

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