Rhythmische Hochspannung

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Rhythmische Hochspannung

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Maulbronn (red). Das Konzert der renommierten polnischen Marimba-Virtuosin Katarzyna Mycka, die zusammen mit dem Mandelring Quartett am Sonntag bei den Maulbronner Klosterkonzerten auftrat, hat das Publikum begeistert. Am Ende erklatschten sich die rund 350 Zuhörer nach einem spannenden und unterhaltsamen Konzertabend noch eine Zugabe, die alle fünf Künstler im Laienrefektorium des Weltkulturerbes noch einmal vereinte. Faszinierende Klangwelten erlebte das Publikum schon zum Auftakt, als Mycka und das Mandelring Quartett das „Konzert für Marimba und Streicher“ des französischen Komponisten Emmanuel Séjourné, selbst Vibrafonist und Marimba-Spieler, zu Gehör brachten. Spätromantische Klänge mischten sich mit Jazz. Mit brasilianischen Motiven durchsetzt war auch die Komposition von Ney Rosauro, bei der Mycka ihr meisterhaftes Können unter Beweis stellten konnte. Mit Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr. 3 D-Dur op. 44/1 sowie Antonin Dvoráks Streichquartett F-Dur op. 96 rundete das Mandelring Quartett den in sich stimmigen und äußerst abwechslungsreichen Konzertabend ab. Für Lacher im Publikum sorgte der Cellist des Quartetts, der seine Noten für das zweite Stück nicht parat hatte und diese holen musste. Mit dem verzeihlichen Fauxpas kokettierte der Musiker im weiteren Verlauf des Konzerts und stellte damit seine Qualitäten als Unterhaltungskünstler unter Beweis.

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