Retter schildert Dramen auf hoher See
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Olaf Oehmichen erlebt als ehrenamtlicher Helfer hautnah die Flüchtlingsschicksale im Mittelmeer – Scharfe Kritik an der Politik
Wenn Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrinken, gehe das ganz Europa und damit auch Mühlacker und den Enzkreis an. Das hat Olaf Oehmichen aus Asperg, der als Einsatzleiter auf der „Sea-Eye“ Flüchtlinge aus Seenot rettet, bei einem Vortrag im Anton-Müller-Gemeindezentrum deutlich gemacht.
Gerettet: In internationalen Gewässern circa 60 Kilometer vor der libyschen Küste bringen Olaf Oehmichen und seine Mitstreiter Flüchtlinge in einem überfüllten Schlauchboot in Sicherheit.
Mühlacker. Seit Jahren diskutieren die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union über die Sicherheit der EU-Außengrenzen und über den Umgang mit Bootsflüchtlingen, die in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Europa auf der gefährlichen Reise in überladenen Nussschalen zu Tausenden ihr Leben riskieren – und nicht selten einbüßen. Männer, Frauen und Kinder ertrinken zu Hunderten im Mittelmeer.
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