Restkarten für Rolf Schweizer Requiem
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Pforzheim (pm). Unter der Federführung des Kulturamtes wird anlässlich des 75. Gedenktages an die Zerstörung Pforzheim das „Requiem 23. Februar 1945 – für Tote und Lebende“ des verstorbenen Kirchenmusik-Professors Rolf Schweizer in der Evangelischer Stadtkirche aufgeführt. Die Aufführungen finden am 21. Februar um 19 Uhr und am 23. Februar um 17 Uhr statt. Restkarten sind online unter www.reservix.de erhältlich. Es handelt sich um ein kulturelles Großprojekt, das gemeinsam mit dem Oratorienchor Pforzheim, dem Motettenchor und der Jugendkantorei Pforzheim, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Bachorchester Pforzheim und weiteren Kooperationspartnern durchgeführt wird. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Kirchenmusikdirektorin Heike Hastedt.
Rolf Schweizer war seinerzeit einer der prägendsten Persönlichkeiten im Bereich der Kirchenmusik. Allein sieben Lieder des Evangelischen Gesangbuchs, darunter „Damit aus Fremden Freunde werden“, wurden in das jetzige Evangelische Gesangbuch übernommen. Der in Emmendingen aufgewachsene Musiker und Komponist wirkte von 1966 an bis zu seinem Ruhestand 2001 als Bezirkskantor und Kirchenmusikdirektor in Pforzheim. Von der Stadt und von anderen Institutionen und Organisationen erhielt der begnadete Musiker viele Auszeichnungen. So erhielt er 1991 den Ehrenring der Stadt Pforzheim und wurde 1998 zum Ehrenbürger ernannt. Das Land Baden-Württemberg verlieh ihm 1984 durch Ministerpräsident Lothar Späth den Titel Professor.
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