Regen und Kälte trüben die Freibadbilanz

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Schlechtes Wetter drückt die Besucherzahl in den Keller

Mühlacker. Es ist alles andere als eine Überraschung: Die Freibadsaison ist von der ungemütlichen Witterung kalt erwischt worden (wir berichteten). Auch in Mühlacker haben sich aufgrund der niedrigen Temperaturen nur wenige Besucher ins Freibad aufgemacht.

Anzeigetafel im Freibad als Sinnbild für die miese Saison 2014.

Anzeigetafel im Freibad als Sinnbild für die miese Saison 2014. Foto: Sadler

Am vergangenen Samstag hatte das Bad zum letzten Mal geöffnet. Jetzt steht der erwartete traurige Minusrekord beim Verkauf der Eintrittskarten fest. „Wir hatten in diesem Jahr nur 84400 Besucher“, teilt Bäderbetriebsleiter Andreas Pfisterer auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Seit dem Umbau des Freibads im Jahr 1999 war das die schlechteste Saisonbilanz. Es geht allerdings noch schlechter, wie bei einem kurzen Blick in die Statistik klar wird: 1987 scheint die Sommersonne auch anderswo auf Urlaub gewesen zu sein. „In dem Jahr waren nur 53000 Besucher im Freibad“, berichtet Pfisterer. Im Schnitt überspringt die Besucherzahl die 100000er-Marke. Und immer wieder gibt es auch Ausschläge nach oben wie im sogenannten Jahrhundertsommer 2003, als rund 195000 Menschen ins Mühlacker Freibad strömten. Pfisterer sagt, dass vor allem die Monate Juli und August die Bilanz negativ beeinflusst hätten. Ausgerechnet während der Sommerferien spielte das Wetter nicht mit. „Das finde ich wahnsinnig schade für all die Daheimgebliebenen, die sich keinen Urlaub leisten konnten und gerne zu uns ins Bad gekommen wären.“

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