Rathaussanierung wird in Angriff genommen
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Nach dem Bürgerentscheid rücken in Dürrn die Handwerker an
Ölbronn-Dürrn. Sanierung des alten oder Bau eines neuen Rathauses? Zu dieser Frage hatte es in Dürrn, im Gemeinderat und der Gesamtbevölkerung der Doppelgemeinde in der Vergangenheit heiße Debatten und einen Bürgerentscheid gegeben. Beschlossen wurde letztendlich die Sanierung. Inzwischen hat das Architekturbüro Morlock aus Königsbach-Stein alle Pläne fertig und diese bei den Behörden eingereicht. „Die baurechtliche Genehmigung erhielt die Verwaltung am 18. Juli dieses Jahres, leider erst nach der letzten Sitzung des alten Gemeinderates am 3. Juli“, erklärte Bürgermeister Norbert Holme. Einige zusätzliche Auflagen seien inzwischen ergänzt worden. Um den neu gewählten Gemeinderäten die Einarbeitung in die Thematik leichtzumachen, fand Ende Oktober eine Besichtigung des Rathauses statt, bei der der Architekt über den Umfang der notwendigen Baumaßnahmen informierte. Bei einer nachfolgenden zweitägigen Klausurtagung des Gemeinderats erläuterte er die aktualisierten Pläne. „Als Nächstes sind die Ausführungsplanung, die Ausschreibungen der einzelnen Gewerke, die Bauleitung und die Abrechnung zu beschließen“, gab der Bürgermeister die Richtung vor. Einstimmig beauftragten die Räte das Büro Morlock mit den Arbeiten. „Parallel dazu ist die praktische Umsetzung zu organisieren“, erklärte Holme den Zeitplan. „Vorgesehen ist, das Rathaus am 1. April 2015 zu räumen.“ Während der Sanierungszeit werde die Verwaltung in Dürrn in eine Gewerbeimmobilie und ins Rathaus Ölbronn ausquartiert. „Einschließlich der Auslagerung belaufen sich die Sanierungskosten auf rund zwei Millionen Euro“, sagte Holme auf Nachfrage von Hans-Dieter Deuss (Aktive Bürger).
Für die Baumaßnahmen fließen Zuschüsse vom Land
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