Rat zweifelt an geplanten Kosten
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Bürgermeister zeigt sich gelassen
Wiernsheim (lh). Ende des vergangenen Jahres hat die Gemeinde Wiernsheim mit dem neuen Anbau des Rathauses begonnen. Er soll voraussichtlich im April 2018 fertig sein. Am vergangenen Mittwoch musste der Gemeinderat in seiner Sitzung über die Vergabe von Elektroinstallationsarbeiten abstimmen. Den Zuschlag erhielt die Firma Ritter aus Mühlacker, die mit knapp 240000 Euro das wirtschaftlichste Angebot gemacht hatte. Ursprünglich geplant waren für diesen Arbeitsschritt etwa 260000 Euro, sprich, er dürfte an die 20000 Euro günstiger ausfallen.
Gerhard Hudak von der SPD-Fraktion sagte in der Beratung, er sei dennoch erschrocken gewesen, als er den Preis gesehen habe. Angesichts der geschätzten Kosten für das Projekt von 1,8 Millionen Euro halte er den Betrag für „unverhältnismäßig hoch“. Er könne sich daher nicht vorstellen, dass dieser veranschlagte Rahmen eingehalten werden könne. Der Wiernsheimer Bürgermeister Karlheinz Oehler zeigte sich zuversichtlich: „Ich bin guter Dinge, dass wir die Kosten, mit denen wir planen, nicht überschreiten werden.“ Und passiere am Ende nun doch irgendetwas, das man nicht vorhersehen könne und den Preis in die Höhe treibe, „dann können wir das sowieso nicht ändern“.
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