Raser und laute Musik nerven Anwohner

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Von Thomas Sadler Mühlacker. An 64 Messstellen fanden in Mühlacker 2010 und 2011 genau 613 Kontrollen statt, wie das Ordnungsamt dem Ausschuss berichtete. 2010 wurden 120223 Fahrzeuge gemessen und 6463 beanstandet, was eine durchschnittliche Beanstandungsquote von 5,4 Prozent ergab. Fast derselbe Wert wurde im Jahr darauf erreicht, als 136540 Fahrzeuge erfasst wurden, von denen 7093 zu flott unterwegs waren. Auch wenn die Quote der Verstöße „relativ niedrig erscheint“, so Behördenchef Ulrich Saur, so bewiese sie doch, dass Kontrollen weiter nötig seien. An etlichen Stellen werde es deutlich, dass das Verhalten der motorisierten Verkehrsteilnehmer „oftmals nicht tolerierbar ist“.

Die Mühlacker Bahnhofstraße ist nicht als „Rennpiste“ ausgelegt. Trotzdem treten auch hier etliche Autofahrer das Gaspedal zu weit durch. 2010/2011 wurden 2579 Fahrzeuge beanstandet.

Die Mühlacker Bahnhofstraße ist nicht als „Rennpiste“ ausgelegt. Trotzdem treten auch hier etliche Autofahrer das Gaspedal zu weit durch. 2010/2011 wurden 2579 Fahrzeuge beanstandet.

Am häufigsten, nämlich 65-mal, fanden in den beiden Berichtsjahren in der Bahnhofstraße Tempomessungen statt, gefolgt von der Kieselbronner Straße mit 33 Kontrollen, der B35 mit 29, der Pforzheimer Straße mit 20 und der Klotzbergstraße mit 16 Messungen. Die durchschnittliche Beanstandungsquote war indes nicht in der Bahnhofstraße, wo Tempo 20 erlaubt ist, mit 12,7 Prozent, sondern in der Hauptmannstraße, wo maximal 30 km/h zulässig sind, mit 18,8 Prozent am höchsten. Auf Platz drei landet die Eckenweiherstraße, wo ebenfalls Tempo 30 gilt, mit eine Beanstandungsquote von 12,1 Prozent.

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