Rapper kämpft gegen Antisemitismus

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Der Musiker, Youtuber und Autor Ben Salomo macht im Rahmen seiner Aufklärungstour „Guck mal, der Jude!“ Station in Mühlacker

Wenn knapp 200 Berufsschüler im Alter von 16 bis 19 Jahren nach einem eineinhalbstündigen Vortrag über Antisemitismus tosenden Applaus spenden, dann muss der Referent einen Nerv bei seinem Publikum getroffen haben.

Rapper kämpft gegen Antisemitismus

„Deutschland – was ist nur mit dir passiert?“ fragt der Rapper, Youtuber und Buchautor Ben Salomo, der mit einem Präventionsprojekt gegen Antisemitismus durch Deutschland tourt und dabei an der Berufsschule Mühlacker einen Zwischenstopp einlegt. Auf der Bühne unterlegt der 17-jährige Schüler Cemo die aufklärerische Schlussbotschaft des Berliners mit souveränem Beatboxing. Foto: Disselhoff

Mühlacker. Jonathan Kalmanovich sagt, dass er schon als Kind Spaß am Reimen hatte. Es war für ihn naheliegend, sich im Sprechgesang auszudrücken. „Rap bedeutet mir sehr viel, ist Teil meiner Seele und befreit mich emotional“, sagt der 42-Jährige, der in der Aula der Berufsschule Mühlacker mit dem Mikro in der Hand auf der Bühne steht und Schülerfragen beantwortet, ehe er sein Gastspiel mit einem Rap beschließt – mit spontaner Unterstützung eines Beatboxers aus dem Publikum. Der Mann, der mit Künstlernamen Ben Salomo heißt, hatte vor dem furiosen Finale mit Schüler Cemo einen bewegenden Vortrag über ein Thema gehalten, das nicht nur in Deutschland wieder verstärkte Aufmerksamkeit erfordert.

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