Rätselhafter Überfall bringt Mittäter hinter Gitter
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Gericht glaubt Erklärung des Angeklagten nicht und verhängt Gefängnisstrafe von sechseinhalb Jahren – Komplizen bleiben unbekannt
Neulingen/Pforzheim (weg). Eine „milde Strafe“ verkündete am Freitag der Vorsitzende Richter der Auswärtigen Großen Strafkammer, Andreas Heidrich, wegen eines brutalen Raubüberfalles in der Nacht zum 16. August 2016 bei Bauschlott: sechseinhalb Jahre Haft für den Angeklagten. Wie mehrfach berichtet, hatten vier Männer einen 33-Jährigen nachts auf einem einsamen Feldweg zwischen Bauschlott und Dürrn überfallen, ihn verprügelt und blutend, ohne Hose und Schuhe, gefesselt auf einem Acker liegengelassen. Einer der mutmaßlichen Täter, ein junger Mann, wurde überführt und angeklagt.
Vier Verhandlungstage lang hatte er beharrlich geschwiegen, am fünften Prozesstag endlich gab sein Verteidiger Kristian Frank eine vorgefertigte Erklärung ab, die dazu angetan war, „dass sich die Balken biegen“, wie Heidrich in der Urteilsbegründung gallig ausführte.
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