Radverkehr: Grünen-Sprecher vermisst Rückenwind
Enzkreis
17 Millionen Euro für Kreisstraßen und nur 2,5 Millionen Euro für Radwege lösen im Kreistagsausschuss eine Debatte aus.
Wird genug für den Radverkehr getan? Die Meinungen gehen auseinander. Archivfoto: vh
Enzkreis. Fast 17 Millionen Euro will der Enzkreis bis 2026 für die Sanierung und den Ausbau von Kreisstraßen ausgeben, für Radwege hingegen sind nur 2,5 Millionen Euro eingeplant. Dies sei ein Beleg dafür, dass der Enzkreis an seiner „Weiter so“-Strategie festhalte, statt wirklich aktive Klimapolitik zu betreiben, die er sich doch so sehr auf die Fahnen schreibe, kritisierte Joachim Wildenmann, Sprecher der Grünen-Fraktion, am Montag im Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kreistags. „Wir haben doch beschlossen, dass wir den Radverkehr- und den Kfz-Verkehr gleichwertig behandeln wollen. Davon sehe ich leider nichts“, bedauerte Wildenmann.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen