Radler contra Rollatoren

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Mühlacker (pm). Der Verbindungsweg zwischen dem DRK-Seniorenzentrum und der Erlenbachstraße beziehungsweise Ziegeleistraße (Fuß- und Radweg hinter der Lärmschutzwand) ist ein kombinierter Fußgänger- und Radweg. Dieser Fußweg am Erlenbach werde von den Heimbewohnern gerne als Spazierweg genutzt, schrieb der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Stadtrat Günter Bächle, laut einer Pressemitteilung in einer Anfrage an die Verwaltung. Die älteren Menschen seien meist mit Rollatoren unterwegs, würden aber durch vorbeiflitzende Radfahrer in Angst und Schrecken versetzt. „Sie können den Weg gar nicht so schnell räumen, wie es notwendig wäre, wenn ein Radler auf sie zufährt. Kürzlich sei eine Person mit dem Rollator deshalb umgekippt. Kann der Fußweg durch entsprechende Beschilderung für Radler gesperrt oder die Radler zum Absteigen angehalten werden?“ Die Antwort aus dem Rathaus lautet Nein, heißt es in der Pressemitteilung der CDU-Fraktion.

Denn der Weg sei Bestandteil des offiziellen Radwegenetzes und teilweise mit einer Wegweisung versehen. Er werde auch als Schulweg benutzt. Bei kombinierten Wegen sei nach dem straßenrechtlichen Regelwerk eine gegenseitige Rücksichtnahme geboten. Der Weg verfüge über die notwendige Breite und sei gut einsehbar, so der Mühlacker Oberbürgermeister Frank Schneider laut Mitteilung. „Einschränkungen für den Radverkehr sind dort nicht möglich. Bei den Kontrollgängen des Gemeindevollzugsdienstes wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.“

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