Programmtücken
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Die Sache mit der Rechtschreibung ist der Wahnsinn. Nach diversen Reformrollen rückwärts und vorwärts liegt die richtige Schreibe im Argen. Zum Glück gibt es F7, also das Rechtschreibprogramm, das die Fehlerquote senken kann, aber nicht muss. Mal unter uns: Das Korrektursystem in unserer Redaktion hat ein Eigenleben und neigt zu Verschlimmbesserungen, Verniedlichungen, Schmähungen und launischen Totalausfällen. Und alles nur, damit die Redakteure wach bleiben. Wenn Sie in einer unserer Ausgaben Fehler finden, wenden Sie sich an F7.
Den Maulbronner Bürgermeister Andreas Felchle, der nicht ungern redet, will es in ein Felchen, einen stummen Fisch, verwandeln. Sein Ötisheimer Amtskollege Werner Henle wird gar zur Henne. Katastrophal reagiert F7 auf die Tücken der Getrennt- und Zusammenschreibung. Schlägt das Ding doch tatsächlich vor, das Wort „bewusstzuwerden“ in drei Häppchen zu unterteilen: „bewusst zu werden“. Bei anschließender Zweitkorrektur fordert F7 die ursprüngliche Version ein.
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