Problemquartier wird auf Vordermann gebracht
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Aufwärtstrend im Sanierungsgebiet Kaiser-Friedrich-Straße/Weststadt – Soziale Projekte flankieren städtebauliche Maßnahmen
Pforzheim (pm). Seit Beginn des Jahres 2007 laufen im Sanierungsgebiet „Kaiser-Friedrich-Straße/Weststadt“ städtebauliche Sanierungsmaßnahmen, welche über das Bund-Länder-Förderprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“ bezuschusst werden. Hierfür haben der Bund, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Pforzheim bisher gemeinsam rund 7,5 Millionen Euro an Mitteln bereitgestellt. Ziel ist es, die städtebauliche Qualität des Stadtteils weiter zu verbessern und lebenswerte Quartiere zu entwickeln.
„Dass wir in den vergangenen fünf Jahren mit den bereitgestellten Mitteln im Sanierungsgebiet eine gute und umfassende Entwicklung angestoßen haben, wird bereits deutlich, wenn man die Kaiser-Friedrich-Straße entlang geht“, freut sich Baubürgermeister Alexander Uhlig anlässlich einer Besichtigung der betroffenen Quartiere. Und dies liegt nicht nur an der derzeit laufenden Umsetzung des ersten Bauabschnitts zur gestalterischen Aufwertung. „Bisher haben 37 Hauseigentümer eine Förderung in Anspruch genommen, ihre Gebäude grundlegend saniert und die Fassaden und Innenhöfe neu gestaltet“, sagt Uhlig weiter. Alleine hierfür hat die Stadtverwaltung den Bauherren rund drei Millionen Euro Zuschüsse aus dem Sanierungsprogramm „Soziale Stadt“ vertraglich zugesichert. Die Summe der so angestoßenen privaten Investitionen liegt bei rund 15,5 Millionen Euro, die den Quartierbewohnern über frisch modernisierte Wohnungen direkt zugutekommen. So befinden sich derzeit entlang der Kaiser-Friedrich-Straße mehrere private Sanierungsvorhaben im Bau, unter anderem an der Kaiser-Friedrich-Straße 62, 112 und 114. Bei allen drei Objekten handelt es sich um in der Denkmalliste als erhaltenswert klassifizierte Häuser mit historischem Fassadenbild. Die behutsame und detailgetreue Sanierung der straßenseitigen Fassade geht jeweils einher mit umfangreichen energetischen Maßnahmen an der Gebäudehülle sowie im Bereich der Heizungsanlagen, der Erneuerung der Haustechnik und der sanitären Einrichtungen, der Steigerung des Komforts in den Wohnungen, dem Anbau beziehungsweise der Sanierung von Balkonen sowie der Neugestaltung und Begrünung von Innenhöfen.
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