Polizei verstärkt den Nachtdienst

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Mühlacker/Enzkreis. In der Silvesternacht rechnet die Polizeidirektion Pforzheim mit einem erhöhten Einsatzaufkommen. Daher werden bei den jeweiligen Revieren und der Verkehrspolizei zusätzlich 25 Beamte sowie Diensthunde und Zivilstreifen den Nachtdienst verstärken.

Feuerwerksraketen in der Nähe von Kirchen zu zünden, ist verboten. Foto: Goertz

Feuerwerksraketen in der Nähe von Kirchen zu zünden, ist verboten. Foto: Goertz

Diese zusätzlichen Beamten werden sich wahrscheinlich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Insgesamt 62 Einsätze zählte die Polizei beim Jahreswechsel 2010/11. Vor allem Randalierer und betrunkene Jugendliche machten den Einsatzkräften zu schaffen. Hinzu gesellte sich der fahrlässige oder böswillige Umgang mit Feuerwerkskörpern. Dabei wurden nicht nur Wohnhäuser durch Raketen beschädigt, sondern bei Auseinandersetzungen mit Feuerwerkskörpern auch Menschen verletzt. Die Polizei kündigt deshalb an, in der Silvesternacht verstärkt auf den Umgang mit Feuerwerkskörpern zu achten. In diesem Zusammenhang weist Polizeisprecher Wolfgang Schick darauf hin, dass es aus Lärmschutzgründen untersagt ist, in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Seniorenzentren zu böllern. „Auch im Umkreis von Tankstellen, Tank- und Gasanlagen, Sägewerken, Holzlagerplätzen sowie Scheunen mit Stroh und Schindeldächern sind Feuerwerkskörper tabu“, macht Schick auf die Brandgefahr durch verirrte Raketen und Böller aufmerksam.

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