Pläne für neues Landmanagement

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Illingen (fg). Die Gemeinde Illingen trägt sich mit dem Gedanken, im Zuge der Planungen für die Westtangente, die die Kreisstraße zwischen Illingen und Schützingen mit der B35 verbindet, ein Flurneuordnungsverfahren in Gang zu bringen. Die Fläche, die davon betroffen sein könnte, liegt in der unmittelbaren Umgebung der Straßentrasse und ist 1,5 Hektar groß. Matthias Debatin vom Vermessungs- und Flurneuordnungsamts des Enzkreises stellte am Mittwoch im Gemeinderat die Vorteile eines solchen Verfahrens vor.

Dadurch, dass einzelne zerschnittene Grundstücke zusammengelegt beziehungsweise getauscht werden, könnten nicht nur die landwirtschaftlichen Betriebe effizienter arbeiten, weil sie größere Flächen an einem Stück bearbeiten können. Auch Infrastrukturmaßnahmen könnten mit einer optimierten Besitzerstruktur leichter in Angriff genommen werden. Auch die Natur würde vom Landmanagement profitieren, indem größere ökologische Nischen geschaffen werden. Durch eine Flurneuordnung könnten die Grundstücke zudem besser ans Wegenetz angeschlossen werden.

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