Pläne für Caritasheim leicht geändert

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Illingen (fg). Eigentlich sind die Pläne der Caritas für ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen in Illingen schon längst in trockenen Tüchern. Der Gemeinderat beschloss bereits Ende 2018, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen, der exakt auf das Projekt zugeschnitten sein soll. Seit dem Juni 2019 hat die Caritas auch einen Bauvorbescheid in der Tasche, der im Grunde genommen grünes Licht für das Projekt bedeutet. Inzwischen hat der Bauherr aber noch einige Randdetails an den Planungen geändert, um sie zu optimieren. Da es sich um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan handelt, müssen jetzt erneut die Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt werden. Dies sei aus Gründen der Rechtssicherheit unumgänglich, erklärte Rechtsanwalt Michael Rohlfing am Dienstagabend dem Gemeinderat. Dieser begrüßte im Übrigen die geänderten Pläne der Caritas.

Dennoch gab es einen kleinen Nebenkriegsschauplatz. Ingo Weimer von der Neuen Liste 2019 beklagte, dass die äußerst umfangreichen Schriftsätze samt Zeichnungen und Gutachten zu den Caritas-Plänen dem Gemeinderat erst recht kurzfristig zur Kenntnis gegeben worden seien. „So können wir uns kaum gewissenhaft vorbereiten“, kritisierte Weimer. „Die Vorgehensweise stimmt von A bis Z mit der Gemeindeordnung überein“, entgegnete Bürgermeister Harald Eiberger.

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