Plädoyer gegen die Ausgrenzung

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Veranstaltung zur Kirchenwahl beschäftigt sich mit dem „Streitfall Homosexualität“ – Referent und Kandidaten werben für Toleranz

Bei einer Veranstaltung im Vorfeld der Kirchenwahl haben Referent und Kandidaten klar Position bezogen – für eine Segnung homosexueller Paare und gegen Spaltung und Ausgrenzung.

Plädoyer gegen die Ausgrenzung

Sorgte 2017 für Diskussionsstoff: In einer Ausstellung der Künstlergruppe Mühlacker zum Thema „Reformation(en)“ – im Bild Pfarrerin Gabriele Sauer (li.) und Organisatorin Anastassia Biederstaedt – zeigen fünf großformatige Fotos von Martin E. Kautter, die im Altarraum der Pauluskirche platziert sind, Pfarrer-Paare mit und ohne Trauschein, darunter auch zwei gleichgeschlechtliche.Archivfoto: Jähne

Mühlacker. Während bei den badischen Nachbarn seit 2016 Trauungen von gleichgeschlechtlichen Paaren zum Kirchenalltag gehören, tun sich die protestantischen Schwaben nach wie vor schwer mit dem „Streitfall Homosexualität“, dem der Abend in der Paul-Gerhardt-Kirche gewidmet ist. Im Spannungsfeld zwischen konservativen und liberalen Haltungen hatte sich die Landessynode im März dieses Jahres einen Kompromiss abgerungen, der mit seinen Auflagen und Einschränkungen aus Sicht der Kritiker eher einen Rück- als Fortschritt darstellt.

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