Pfotenverband und Schnauzschlinge

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Tierärztin gibt Tipps für die Erste Hilfe am Hund

Mühlacker-Enzberg. Erste Hilfe kann nicht nur Menschen retten, auch verletzte Tiere sind dankbar, wenn ihre Besitzer wissen, was zu tun ist. Die Enzberger Tierärztin Karin Bührle hat in einem Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter das wichtigste Rüstzeug für den Notfall vermittelt.

Tierärztin Karin Bührle polstert an Charlotta einen Fremdkörperverband. Foto: Wendelstein

Tierärztin Karin Bührle polstert an Charlotta einen Fremdkörperverband. Foto: Wendelstein

Besonders legte Bührle den Hundebesitzern die eigene Sicherheit ans Herz. „Ein Hund in Panik oder unter Schmerzen reagiert nicht wie gewohnt“, betonte die Tierärztin. Deshalb durfte an den Hunden das Anlegen einer Schnauzenschlinge, die ein Zubeißen verhindert, geübt werden. Gezeigt wurde auch, wie man einen verletzten Hund fachgerecht bewegt, wie Art und Schwere der Verletzung festgestellt und Lebensfunktionen wie Puls und Atmung geprüft werden. Auf dem Programm standen auch Griffe zur Wiederbelebung, die sich bei Hund und Mensch unterscheiden. Hier schärfte Karin Bührle den Seminarteilnehmern ein, dass es immer besser sei, eine Wiederbelebung vielleicht nicht ganz korrekt durchzuführen, als gar nichts zu tun. Überhaupt sei ihr Leitzsatz „Machen, machen!“, also nicht in Panik zu verfallen und wertvolle Zeit zu verlieren, sondern gezielt vorzugehen und zu unternehmen, was machbar sei.

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