Pforzheimer Kripochef nimmt sich das Leben

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Pforzheim (pm/the). Schock für die Polizei in Pforzheim: Der Leiter der Kriminalpolizei, Harald Kusterer (57), hat sich vermutlich am Montagabend mit einer privaten Waffe erschossen. Gefunden wurde er am nächsten Morgen von seiner Ehefrau.

Harald Kusterer.

Harald Kusterer.

Bei den Kollegen sorgte die Nachricht für Betroffenheit, zumal sich über die Gründe für die Verzweiflungstat nur spekulieren lässt. Ein Abschiedsbrief, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit, wurde nicht gefunden. Allerdings hatte der Beamte, der schon mehrere Monate krankgeschrieben war, am Montagnachmittag betrunken einen Unfall verursacht und sich einer Alkoholkontrolle unterziehen müssen. Wegen des Verdachts der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der Führerschein einbehalten. „Wir wissen nicht, ob das der Grund war, vielleicht war es der Auslöser“, sagte auf Nachfrage Oberstaatsanwalt Dr. Christoph Reichert. Der Leiter der Pforzheimer Staatsanwaltschaft sprach, trotz der langen Krankheitsgeschichte des Kripochefs, von einer guten Zusammenarbeit.

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