„Pforzemer Mess“ bietet freien Fall

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Vergnügungspark wartet in diesem Jahr mit einer spektakulären Attraktion auf

Pforzheim. Wer die Werbetrommel rührt, tut dies oft in ohrenbetäubender Lautstärke. Der Trommelwirbel, den Pforzheims Erster Bürgermeister Roger Heidt zusammen mit Marktmeister Marc Pfrommer für den 13. Juni auslöst, scheint auch seine Berechtigung zu haben: Mit dem Fahrgeschäft „Skyfall“ kommt der weltweit mit 80 Metern höchste transportable Freifallturm auf die „Pforzemer Mess“. Da kann der Sparkassen-Turm mit seinen 75 Metern glatt einpacken. Roger Heidt stellt eines gleich klar: „Da bin ich nicht drin“, sagt er mit einem Lachen. Es gehört sicher auch einiges dazu, sich mit der Fahrgastgondel nach oben befördern und dann komplett ausklinken zu lassen.

Freitag eröffnet die „Mess“.Archivfoto: Ehmann

Freitag eröffnet die „Mess“.Archivfoto: Ehmann

Dass Pforzheim mit diesem Fahrgeschäft in einem Atemzug mit Paris und Winterthur genannt wird – die zwei weiteren Stationen in diesem Jahr – ist ein weiterer Beweis dafür, dass es der Stadt gelungen ist, aus den über 700 Bewerbungen 113 Schaustellerbetriebe auszuwählen, die ihresgleichen suchen. Wem „Skyfall“ nicht genug Nervenkitzel bietet, der kann direkt zum Überkopfpropeller „Aircrash“ gehen. „Hexentanz“ heißt ein weiteres Fahrgeschäft, das auch nicht gerade nach einem Spaziergang klingt. Alte Bekannte sind bei der „Pforzemer Mess“ erneut mit von der Partie: Etwa „Die Wilde Maus“ und der Autoscooter. Auch das Riesenrad dreht sich wieder, das ein gemächlicheres Vergnügen verspricht, allerdings Schwindelfreiheit voraussetzt. Geisterbahn, Irrgarten, der Musikexpress und viele weitere Fahrgeschäfte sorgen für Spaß, und dazwischen locken jede Menge Popcorn, Lose, Waffeln, Pizza und auch mal eine gemütliche Ecke zum Ausruhen die Besucher. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, und Marc Pfrommer betont, dass Pforzheim schließlich Werbung damit mache, generell viel für Familien zu bieten. Deshalb wird es am 17. Juni auch wieder einen Familientag mit halben Fahr- und Eintrittspreisen geben. „Wir rechnen mit mehr als 200000 Besuchern“, so Heidt.

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