Pflichtlektüre

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Da staunt die Mutter nicht schlecht, als sie die Bettlektüre ihres 17-jährigen Sohnes entdeckt: Tiefgründige Werke wie „Dantons Tod“ von Georg Büchner, „Homo faber“ von Max Frisch und „Agnes“ von Peter Stamm liegen griffbereit, und es keimt die Hoffnung auf, dass der Nachwuchs seine Begeisterung für die hohe Literatur entdeckt hat.

Doch schnell macht diese Illusion der nüchternen Realität Platz: Es handelt sich um (Pflicht-)Lektüre für das Deutsch-Abitur, das am gestrigen Mittwoch anstand, und es ist zu befürchten, dass die Klassiker jetzt wieder sehr weit hinten im Bücherregal verschwinden.

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