Pferdesportlern gelingt die Revanche

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Reiterring Hügelland gewinnt den Vergleichskampf mit dem Pferdesportkreis Nordschwarzwald

Enzkreis. Nach der empfindlichen Niederlage im vergangenen Jahr hat der Reiterring Hügelland (RRH) als Gastgeber nun mit einem überragenden Gesamtsieg die zwölfte Ausgabe des Vergleichskampfs zwischen dem RRH und dem Pokalverteidiger Pferdesportkreis Nordschwarzwald (PSK NSW) am Ende klar für sich entschieden. Insgesamt konnten die Reiter und Amazonen des RRH nach fünf Wertungsprüfungen 164:86 Punkte auf ihrem Konto verbuchen und sich dadurch unangefochten den Wanderpokal der freundschaftlichen Begegnung sichern, die im Rahmen des Reitturniers beim RFV Königsbach ausgetragen wurde.

Nadine Lasslob beim Springwettbewerb auf dem Gelände des RFV Königsbach.

Nadine Lasslob beim Springwettbewerb auf dem Gelände des RFV Königsbach. Foto: Faulhaber

Auch wenn Joana Wegner (PSK) beim A-Springen, dem ersten Wettbewerb, mit ihrem Sieg vor Nadine Lasslob (RRH) noch Hoffnungen auf einen weiteren Pokalgewinn des Favoriten gemacht hatte, zeigten Sandra Kleiner, Laura-Victoria Wolf und Janice Beck, die drei Erstplatzierten des RRH beim L-Springen, wie die Spur weiterlaufen sollte. Bei der A-Dressur holten Sharon Brenk und Sina Albrecht mit ihren starken Auftritten die Kohlen für den RRH aus dem Feuer, und auch beim Mannschaftsspringen Klasse A punktete – trotz des Erfolgs des PSK – mit insgesamt 17:10 Zählern der Reiterring. Wie der erste ging auch der letzte Wettbewerb, eine L-Dressur auf Kandare, an den Nordschwarzwald. Andrea Proß (PSK) konnte der erfolgsverwöhnten Alexandra Pfeil (RRH), die als Vorletzte des Starterfelds ins Rennen gegangen war, den Sieg noch entreißen. Gerhard Drautz, Ehrenvorsitzender des Sportkreises Pforzheim, der den Vergleichskampf vor Jahren initiiert und die Sparkasse Pforzheim Calw als Hauptsponsor ins Boot geholt hatte, freute sich über den anhaltenden Erfolg der Vergleichskämpfe, die zwischen Mai und Oktober auch von den Sportarten Schießen, Handball, Fußball, Tischtennis und Leichtathletik durchgeführt werden. „Ich war schon immer dafür, dass die Region Nordschwarzwald eine Einheit wird“, erklärte der langjährige Sportkreischef und ehemalige Bürgermeister von Kieselbronn.

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