Paul Kessler sorgt für den Paukenschlag
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Stockstadt (pk). Weil der Titelverteidiger Ralf Kessler erkrankt war, sprang sein Vater Paul Kessler in die Bresche. Und wie! Der RKV-Senior absolvierte seine drei Läufe in der PKW-Klasse bis 1600 Kubikzentimeter Hubraum mit seiner ganzen Routine und schaffte die begehrte Doppel-Null-Runde. Selbst sein dritter Lauf, sein Streichergebnis mit nur einem Strafpunkt, war sehenswert. Direkt zvor hatte bereits Heike Kessler eine sehr gute Leistung vorgelegt. Nur wenige Zentimeter fehlten ihr jeweils zu Null-Fehler-Fahrten. Auch Rudolf Joszko fuhr glänzend mit nur einem Fehler in den beiden gewerteten Durchgängen. „Der Konkurrenz blieb nur das Staunen und die Plätze“, feixte der neue Bundesmeister Paul Kessler nach dem Dreifachsieg für den RKV. Rudolf Joszko landete auf Platz zwei und Heike Kessler auf Rang drei der teilnehmer- und leistungsstärksten Klasse.Auch in der Mannschaftswertung ist Lomersheim ganz vorneIn der Klasse bis 1800 Kubikzentimeter kam es zum erwarteten Doppelsieg der Favoriten: Hans-Peter Sahr und Kornelia Günther-Sahr vom MSC Dürrn, die bei Meisterschaften des RKB Solidarität wie jenen in Stockstadt jedoch für den RMSV Oberwinden starten. Sie gewannen jeweils mit schnellen Runden und mit der für sie fast schon gewohnten Doppelnull.
Paul Kessler spielt im Parcours seine ganze Routine aus und wird Bundesmotorsportmeister. Archivfoto: Stahlfeld
Spannend ging es in der Klasse bis 2000 Kubikzentimeter zu, denn dort hatten gleich vier RKV-Aktive gemeldet. Jörn Puscher begann mit „Null“ den Wettbewerb. Trotz eines total verpatzten zweiten Laufes fuhr er ruhig und besonnen seine dritte Runde, gewann die Klasse und den Bundesmeistertitel mit nur einem halben Strafpunkt. Ihm gleich tat es Rudi Resch, der einen glänzenden Tag erwischte und ebenfalls mit einem halben Strafpunkt, jedoch mit der klar schlechteren Zeit, für einen RKV-Doppelsieg sorgte. Gaby Widmann als Titelverteidigerin und ihr Ehemann, Erich Widmann, kamen mit dem Parcours, insbesondere dem ungewohnten Linkseinparken, nicht zurecht und belegten die Plätze vier und sechs in der zweitstärksten Klasse. Gaby Widmann zeigte aber mit einem Null-Fehler-Lauf im dritten Durchgang, dass ihr Titelgewinn vom Vorjahr kein Zufallsprodukt war.
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