Partei AfD gründet Kreisverband

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Neue Gruppierung macht sich für eine kontrollierte Reform des Euro-Raums stark

Pforzheim/Enzkreis (pm). Die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat den Kreisverband Pforzheim/Enzkreis gegründet. Die Versammlung im Pforzheimer Ratskeller, an der über 40 Mitglieder und Sympathisanten der neuen Partei teilnahmen, wurde von Bernd Kölmel, dem Sprecher des AfD-Landesverbands Baden-Württemberg geleitet.

In seinem Einführungsvortrag zum Thema „Die Alternative für Deutschland als notwendige politische Kraft“ zeichnete Bernd Kölmel die Entwicklung der Europäischen Union von der Einführung bis zur heutigen Staatsschuldenkrise auf. Kölmel führte aus, dass Deutschland, das vor der Euro-Einführung ein in Europa beliebtes und für seine solide Wirtschafts- und Finanzpolitik bewundertes Land war, mittlerweile nicht nur zum Zahlmeister, sondern auch zum verhassten Lehrmeister Europas geworden ist. Dieses zwinge den anderen Euro-Ländern eine Sparpolitik auf, die zu astronomisch hoher Arbeitslosigkeit führt, insbesondere unter den jungen Menschen der hoch verschuldeten Staaten des Euro-Raums. Kölmel resümierte, dass es der AfD nicht um eine Wiedereinführung der D-Mark, sondern um eine kontrollierte Reform des Euro-Raums gehe, die allemal besser als eine unkontrollierte Implosion der Gemeinschaftswährung sei.

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