Parkscheibe hat Vorfahrt

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Statt Gebühren beschließt der Knittlinger Gemeinderat einen einjährigen Probelauf

Das Parken an den Straßen im Knittlinger Stadtzentrum kostet den Autofahrer in Zukunft Konzentration beim Einstellen der Parkscheibe, aber kein Geld. Einen entsprechenden Vorschlag der Verwaltung hat der Gemeinderat zurückgestellt. Gleiches gilt für eine angedachte Ausweitung der Dauerparkplätze.

Die Ampel am Parkhaus steht auf Grün, doch grünes Licht für auf den Straßen im Umfeld zu erhebende Gebühren gibt es zunächst nicht.

Die Ampel am Parkhaus steht auf Grün, doch grünes Licht für auf den Straßen im Umfeld zu erhebende Gebühren gibt es zunächst nicht. Foto: Becker

Knittlingen. Die Stadt Knittlingen hat kräftig investiert in ihr Parkhaus am Rathaus, doch noch zieht das Deck mit Tiefebene die Autos nicht magnetisch an und damit weg von den teils engen Straßen im Stadtzentrum. Ein Konzept für eine Parkraumbewirtschaftung, die den umgebenden Bereich einbezieht, hätten Mitglieder des Gemeinderats in der Vergangenheit gewünscht, nun liege ein solches als Grundlage für eine offene Diskussion vor, begründeten Bürgermeister Heinz-Peter Hopp und Hauptamtsleiter Stephan Hirth, weshalb am Dienstagabend ein entsprechender Plan für das Zentrum vorgelegt wurde. Dieser wartete im Bereich Brettener, Stuttgarter, Freudensteiner und Marktstraße mit konkreten Vorschlägen für maximale Parkzeiten und Kosten auf und vermittelte zudem einen Eindruck von der Zahl neu anzubringender beziehungsweise zu ergänzender Schilder. Auch die Standorte von fünf Parkscheinautomaten waren ebenso festgehalten wie die Investitionssumme von rund 20000 Euro.

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