Palmer spricht von „Schummeln 21“

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Vaihingen. 600 Besucher füllen an diesem Abend die Vaihinger Stadthalle, und die wenigsten davon sind Freunde von Stuttgart 21. Zu Gast ist Boris Palmer, prominenter Grüner, OB von Tübingen und bekennender Kritiker des Stuttgarter Bahnprojekts. Auch der Gastgeber will keinesfalls neutral sein: Die Veranstaltung wird organisiert vom Bündnis „Ja zum Ausstieg“, einem Zusammenschluss von regionalen Grünen, BUND-Mitgliedern, Linken und Privatleuten, die mit vereinten Kräften gegen den Bau von S21 kämpfen.

Gegen Stuttgart 21: Boris Palmer.

Gegen Stuttgart 21: Boris Palmer.

Vor der Abstimmung am 27. November mobilisieren Befürworter und Gegner nochmals alle Kräfte, um Volkes Stimme mehrheitlich für ihre Positionen zu gewinnen. Wie sagte doch die verkehrspolitische Sprecherin der CDU, Nicole Razavi, nur zwei Tage zuvor in Mühlacker: „Das Projekt ist sorgfältig geplant und geprüft. Eine Kündigung bedeutet Stillstand über Jahrzehnte. Es gibt keine Alternative.“ Was Boris Palmer entschieden bestreitet: „Die Bahn hat sich nie die Mühe gemacht, die Modernisierung des Kopfbahnhofs zu planen und durchzurechnen“, bemängelte er und stellte die Vorzüge dieser Lösung im Detail heraus: „K21 ist das bessere Projekt. Nur war es nicht das des Landes.“

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