Nilgans-Familie getötet – was sind die Gründe?
Stuttgart
Tierschützer schlagen Alarm: Sie wollten eine Nilgans-Familie retten, die sich auf eine Straße verirrt hatte. Stattdessen wurden die Tiere gefangen und getötet.
Nilgänse bevölkern den Stuttgarter Schlossgarten – aber auch in den umliegenden Straßen tauchen sie auf.
(Foto: dpa/Weißbrod/ (Symbolbild))
Stuttgart - Der Aufschrei im Netz ist groß gewesen. Am Dienstag vor Pfingsten tapste eine Nilgans-Familie durch die Katharinenstraße im Leonhardsviertel. Das war sowohl für die Tiere als auch für die Verkehrsteilnehmenden gefährlich, befand offenbar ein Augenzeuge, und rief beim städtischen Vollzugsdienst an. So weit so gut, dachten die Tierfreunde, die die Szene beobachteten. Denn der Vollzugsdienst ist auch für den Tiernotdienst zuständig. Man hoffte offenbar, dass die Mitarbeitenden die fünf Vögel – zwei erwachsene und drei Küken – in den Park in Sicherheit bringen würden.
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