Neuer Kindergarten im Blick

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Mittelzentrum hat viele Aufgaben zu erfüllen – inklusive der Sanierung des städtischen Eigentums.

Ungeachtet der Tatsache, dass in der Mühlacker Bevölkerung vorrangig über ein halbes Dutzend spektakulärer Projekte diskutiert wird, die mehr oder minder rasche Fortschritte machen, geht es an vielen Stellen voran. Ein Beispiel sind die Planungen für einen neuen Friedrich-Münch-Kindergarten in Lienzingen, wo laut der Stadtverwaltung die Investoren buchstäblich Schlange stehen. Von vier Interessenten war zuletzt die Rede, die – nach den jüngsten Überlegungen – auf einer Wiese hinter der Turn- und Festhalle nicht nur einen modernen zweigruppigen Kindergarten, sondern gleich noch ein zweites Gebäude mit Hausarztpraxis und, eventuell, betreuten Seniorenwohnungen bauen wollen.

Neuer Kindergarten im Blick

Die Sanierung von Gebäuden ist für die Stadt eine Daueraufgabe – wie momentan an der Turn- und Festhalle in Mühlhausen .

In kleineren Gemeinden wäre allein dieses Vorhaben ein Kraftakt, während für das Mittelzentrum Mühlacker andere Maßstäbe angelegt werden. Fast schon im Verborgenen geht hier die restliche Sanierung der Turn- und Festhalle im Stadtteil Mühlhausen über die Bühne, während auch die städtischen Gebäude am Sperberweg in Dürrmenz mit großem Aufwand auf Vordermann gebracht werden sollen. Allein 1,5 Millionen Euro, die sich durch die Haushaltssperre als Folge der Corona-Krise auf 1,2 Millionen Euro reduziert haben, sind im aktuellen Haushaltsplan für Sanierungsmaßnahmen an städtischen Objekten verplant, während für die Instandhaltung von kommunalen Straßen und Wegen weitere 300000 Euro – geplant waren ursprünglich 500000 Euro – ausgegeben werden. Ebenfalls in Vorbereitung: die Generalsanierung der Wendler-Grundschule in Lomersheim und der Umzug der dortigen Feuerwehrabteilung in eine ehemalige Zimmereihalle im Gewerbegebiet im Letten. Neue Wohngebiete wie das Bauerngewand in Mühlhausen und den Pferchäckern in Lienzingen sollen nach dem Willen des Gemeinderats zügig entwickelt werden; dabei seien, wie Bürgermeister Abicht zu bedenken gibt, die Planverfahren immer komplizierter geworden.

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