Neuer Anlauf für kaputten Radweg

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Holperstrecke zwischen Illingen und Lienzingen soll saniert werden – Rückenwind vom Verkehrsamt

Illingen. Die Grünen lassen nicht locker: Der holprige Radweg zwischen Illingen und Lienzingen soll nach ihren Vorstellungen schnellstmöglich ausgebessert werden, was die Gemeinde bisher immer mit dem Hinweis darauf abgelehnt hat, dass ihr der Weg gar nicht gehöre und sie deshalb nicht in der Verantwortung für seinen Zustand sei. Die Grünen allerdings wollen jetzt durchsetzen, dass der Gemeinderat sich vor Ort selbst ein Bild von der Situation macht und grünes Licht gibt, den Weg zu reparieren. Rückenwind bekommen die Grünen nach ihrer Interpretation vom Verkehrsamt des Enzkreises, das nicht ausschließen will, dass der Weg – ungeachtet der Besitzverhältnisse – dem Grunde nach eine Gemeindestraße sein könnte, für die Illingen auch die Verkehrssicherungspflicht übernehmen muss.

Absteigen und schieben: Schlaglöcher machen das Radfahren schwer. Archivfoto: Stahlfeld

Absteigen und schieben: Schlaglöcher machen das Radfahren schwer. Archivfoto: Stahlfeld

Gleichzeitig weisen die Grünen darauf hin, dass der Enzkreis den Weg seit Jahren als Radweg ausgewiesen habe. Er befinde sich ihrer Ansicht nach in einem „verkehrsgefährdend schlechten Zustand“ und sei für eine Gemeinde mit touristischem Anspruch kein Aushängeschild. Die Grünen hoffen, dass der Weg im Zuge der Bauarbeiten für die Westtangente kostengünstig saniert werden kann, weil Baumaschinen dann sowieso schon vor Ort sein werden. Deshalb drücken sie jetzt so sehr aufs Tempo, damit diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreicht.

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