Neue Angebote für Schulklassen
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Pforzheim (pm). Im DDR-Museum Pforzheim wurde ein neues museumspädagogisches Konzept entwickelt. Unter anderem soll das Konzept junge Menschen motivieren, auf eigene Faust das Museum zu entdecken. In der vor zwei Jahren neu eröffneten Dauerausstellung zur Geschichte der DDR an der Hagenschießstraße werden viele Themengebiete abgedeckt, die in den Bildungsplänen aller Schularten enthalten sind.
Das Museum bietet auch spezielle Führungen an. Unter dem Titel „Schlangestehen, Bückware und Westpakete“ werden Ost-West-Kontakte und das Alltagsleben in der DDR vorgestellt. Zum Thema „Jung sein, bedeutet auch anders sein...“ wird das Aufwachsen in der DDR und die Erziehung zum „sozialistischen Menschen“ unter die Lupe genommen. „Stell dir vor, du hast nur noch deinen Rucksack...“ thematisiert die Republikflucht unter Lebensgefahr. „Die friedliche Revolution in der DDR“ beleuchtet die Revolutionsbewegung, die zum Ende der DDR geführt hat. Beim Thema „Totalitäres System und Stasi“ wird ein Blick auf die Repression in der DDR und auf die Menschenrechte gerichtet. Eigene Recherchen in den Räumen des Museums bietet die „Museumsrallye“. Kleingruppen von Schülern werden mit vorbereiteten Arbeitsaufträgen auf eine Entdeckungsreise durch das Museum geschickt. Bei der „Spurensuche“ dürfen die Schüler einzelne Objekte aus dem Fundus des Museums in die Hand nehmen und die Geschichte zu diesem Gegenstand selbst herausfinden. Erfahrene Museumsmitarbeiter begleiten die Schüler. Sie stehen auch für die Durchführung von Schulprojekten bis zu einer kompletten Projektwoche mit Rat und Tat zur Seite. Sämtliche Angebote sind kostenlos.
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