Netzwerkmythen: Krichbaum wehrt sich
Lokales Online
Enzkreis/Pforzheim (pm). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum wehrt sich entschieden gegen „Unterstellungen“ und „Netzwerkmythen“ in dem Leserbrief „Die Kosten tragen“ im MT am 3. Juni. Durch die Vermengung verschiedener Aspekte rund um den Corona-Ausbruch unter rumänischen Werkvertragsbeschäftigten der Firma Müller-Fleisch suggeriere der Schreiber des Leserbriefs, Krichbaums Frau Oana und er selbst seien Teil eines „Netzwerks“, das sich am Elend der Beschäftigten bereichere. „Dieser Verschwörungsmythos entbehrt jeder Grundlage“, betont Krichbaum. Die Entscheidung, ob ein Betrieb vorübergehend stillgelegt werden müsse, treffe einzig und alleine das Landratsamt. „Die Unterstellung, ich hätte Einfluss auf diese Entscheidung des Gesundheitsamtes genommen, ist falsch und ehrabschneidend“, so Krichbaum. „Weder meine Frau noch ich unterhalten oder unterhielten geschäftliche Beziehungen zur Firma Müller-Fleisch. Zudem sind wir nicht in die Vermittlung von Arbeitskräften oder deren Unterbringung involviert.“ Ganz im Gegenteil: Im Bundestag und gegenüber der Landesregierung habe Krichbaum für eine rasche Verbesserung bei den arbeitgebernah vermittelten Unterkünften ausländischer Beschäftigter in der Fleischindustrie geworben. Denn diese seien der Hauptgrund für die massenhaften Infektionen unter den Beschäftigten gewesen.
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