Neffe verschleudert Geld seiner Tanten

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Staatsanwalt wirft 65-Jährigem aus Mühlacker Untreue vor – Aufopferungsvolle Pflege und 400000 Euro für Luxussanierungen

Mit einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren wegen Untreue ist ein 65-jähriger Mann aus Mühlacker vor dem Schöffengericht am Dienstag davongekommen. Vorgeworfen wurde ihm von Staatsanwalt Dominik Franzki, er habe in 145 Einzelfällen Geld seiner Tanten in die eigene Tasche gewirtschaftet.

Pforzheim/Mühlacker. Insgesamt handelte es sich um mehr als 400000 Euro. Wie unsere Zeitung bereits berichtete, hatte der Angeklagte das Haus seiner Tanten generalsaniert. Was auch nötig gewesen war, da seit dem Bau 1958 keinerlei Renovierungen vorgenommen worden waren. Die beiden alten Damen, Schwestern des Vaters des Angeklagten, hatten sparsamst gelebt und ein beträchtliches Vermögen angespart. Dem Angeklagten erteilten sie Vollmacht über ihre Konten und erlaubten nötige Renovierungsarbeiten. Sie setzten den Angeklagten auch als Testamentsvollstrecker ein und legten ein lebenslanges Nießbrauchrecht im Haus fest.

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