Naturpark soll sich weiter entwickeln
Lokales Online
Schutzgebiet im Stromberg-Heuchelberg wird 40 Jahre alt – Gebietskulisse soll erweitert werden – Neuer Naturparkplan definiert Ziele
Enzkreis/Zaberfeld. Inzwischen, so Felchle, sei der 33000 Hektar große Naturpark im Bewusstsein der Bevölkerung, in den 25 Mitgliedskommunen und auch in der Landespolitik fest verankert. Dabei sei seine Gründung vor 40 Jahren umstritten gewesen. An „nicht unerhebliche Geburtswehen“, erinnert sich Felchle. Baden-Württemberg sei das letzte Land der alten Bundesrepublik gewesen sei, das überhaupt Naturparks ausgewiesen habe. „Damals herrschte in vielen Kommunen die Angst, ein Naturpark könne ihre Planungshoheit einschränken“, so Felchle. Auch die Vertreter der Landwirtschaft seien nicht gerade begeistert gewesen. Inzwischen habe sich die Einstellung zum Naturpark zwar grundlegend geändert, aber: „Unangenehmerweise haben wir jetzt wieder ähnliche Diskussionen wie vor 40 Jahren“, bedauert Felchle. Und zwar im Zusammenhang mit der Erweiterung des Naturparks um 7500 Hektar im Zabergäu und in Oberderdingen. „In den Zabergäu-Gemeinden melden sich plötzliche wieder kritische Stimmen, nachdem anfangs alle zugestimmt haben“, so Felchle. „Ich hoffe, dass wir die Kuh vom Eis bekommen.“ Zumal der Naturpark Kommunen überhaupt nicht in ihrer Planungshoheit einschränken beziehungsweise gängeln könne. Er verstehe sich vielmehr als Partner, der Angebote für eine nachhaltige Entwicklung machen wolle, statt zu reglementieren.
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