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20 junge Flüchtlinge proben mit Theaterprofis das Stück „Die Räuber“ – Aufführungen am 22. Juni
Seit Januar und derzeit jeden Tag stehen die 30 jungen Menschen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren auf der Bühne des Stadttheaters in Pforzheim, um bis zum großen Tag der Aufführung am 22. Juni Schillers „Räuber“ perfekt zu beherrschen. Mitsamt Ausdrücken, die heute teils anachronistisch wirken.
Junge Flüchtlinge proben mit Theaterprofis Schillers Stück „Die Räuber“, das Theaterpädagogin Anja Noël für dieses Projekt umgeschrieben hat.Foto: Roth
Pforzheim. Das Besondere daran: Unter den Akteuren sind 20 Menschen aus den Flüchtlingsklassen der Alfons-Kern-Schule und aus den SpielZeitClubs, die mit Unterstützung von Theaterprofis Räuberisches einstudieren. „Große Mühe, große Freude“, auf diesen Nenner bringt es Intendant Thomas Münstermann. Aus seiner Sicht ist das zweite Projekt dieser Art mit der Berufsschule „für die gesellschaftliche Bildung in Pforzheim mehr als notwendig“. Sogar „unverzichtbar“. Aus Sicht der am Projekt Beteiligten ist es eine ganz andere Art des Deutschunterrichts – intensiver, unmittelbar, den Teamgeist fördernd. Aber auch volle Aufmerksamkeit fordernd vonseiten der Fachfrauen wie Projektleiterin Antonia Schirmeister, Dramaturgin Anja Noël, der städtischen Schulsozialarbeiterin Martina Pohl-Nunn und der stellvertretenden Abteilungsleiterin berufliche Eingliederung an der Alfons-Kern-Schule Jutta Schamel, denn es ist keine leichte Kost, sondern eine, die aufwühlt.
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