Muslime treten für den Frieden in die Pedale

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Bundesvorsitzender Abdullah Uwe Wagishauser und Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinschaft legen „Kilometer gegen Hass“ zurück.

Pforzheim. Unter dem Motto „Kilometer gegen Hass“ sind Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya Muslim Jamaat mit ihrem Bundesvorsitzenden Abdullah Uwe Wagishauser per Fahrrad durch Deutschland unterwegs. Eine Station ihrer über 1000 Kilometer langen Tour im Zeichen des Friedens führte sie am Freitagabend zur Pforzheimer Bait-ul-Baqi-Moschee.

Muslime treten für den Frieden in die Pedale

Zu später Stunde begrüßt Wahab Ghumon, Sprecher der Pforzheimer Ahmadiyya-Gemeinde (2. v.li.), den Bundesvorsitzenden Abdullah Uwe Wagishauser (2. v.re.) und seine Mitstreiter, die derzeit eine Tour mit dem Fahrrad durch Deutschland unternehmen. Foto: Stefan Friedrich

Dass es für die Radfahrer eine kurze Nacht werden würde, das ahnte Wahab Ghumon, Sprecher der Pforzheimer Ahmadiyya-Gemeinde schon wenige Minuten, bevor die erste von insgesamt drei Gruppen mit zwei Stunden Verspätung ankam, unter ihnen auch der Bundesvorsitzende von rund 50000 Mitgliedern. „In den Bergen trennt sich immer die Spreu vom Weizen“, scherzte dieser kurz nach der Ankunft in Pforzheim am späten Abend. In Husum haben sie ihre Tour vor einigen Tagen begonnen, am Freitag führte sie die Route von Hanau aus über Bensheim nach Pforzheim. „Wir fahren in Formation und haben sogar einen Koch dabei“, erzählte Wagishauser. Für Verpflegung sei daher ebenso gesorgt wie für den Fall, dass einer eine Panne hat: Auch ein Begleitfahrzeug ist nämlich immer dabei.

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